Atlasreflex-Therapie beim HWS Syndrom – Therapeuten finden

Die Atlasreflex-Therapie ist eine neurophysiologische Behandlung bei Fehlstellungen des Atlas-Wirbels in der Halswirbelsäule. Fehlstellungen der Halswirbelsäule, auch HWS Syndrom genannt, sind eine häufige Ursache von Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Ohrgeräuschen bis hin zu motorischen Störungen, Kribbeln und Taubheitsgefühl im Arm.

Viele Menschen versuchen insbesondere Kopf- und Nackenschmerzen jahrelang mit Schmerzmitteln beizukommen. Schmerzmittel wie freiverkäufliche Kopfschmerztabletten können jedoch nur kurzfristig wirken. Die Ursache, die Fehlstellung vom Atlaswirbel in der oberen Halswirbelsäule, wird nicht angetastet. Dagegen kann der langfristige Einsatz der rezeptfreien Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat gefährliche Nebenwirkungen haben. Es kann zur Beeinträchtigung von Nieren oder Leber kommen, zu häufigen Magenschmerzen bis hin zur langfristigen Schädigung von Organen.

Ob ein HWS Syndrom Ursache der Beschwerden ist, kann bei einer orthopädischen Untersuchung vom Facharzt festgestellt werden. Zur Behandlung von Fehlstellungen der Halswirbelsäule sind verschiedene Therapien möglich, die von Fall zu Fall unterschiedlich erfolgreich sind. Die Atlasreflex-Therapie ist eine physiotherapeutische Maßnahme, die sehr gute Erfolge verzeichnen kann.

HWS Syndrom – Diagnose

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Einer physiologischen Maßnahme sollte unbedingt die ärztliche Untersuchung der Beschwerden vorausgehen. Erst nachdem die Ursachen für Ihre Beschwerden von Fachärzten durch eine eingehende Diagnose geklärt sind, ist die Behandlung möglich. Bevor Sie sich für eine Atlasreflex-Therapie entscheiden können, muss abgeklärt werden, ob eventuell Tumore ursächlich sind oder weitergehende Verletzungen der Halswirbelsäule. Sehstörungen oder Ohrgeräusche sowie motorische Störungen im Arm müssen von den jeweiligen Fachärzten untersucht werden. Nur bei einer eindeutigen Atlas-Fehlstellung ist die Atlasreflex-Therapie eine wirksame Behandlungsmethode.

Die Atlasreflex-Therapie

Bei der Atlasreflex-Therapie handelt es sich um eine einmalige Behandlung, der eine eingehende Gesundheitsprüfung vorausgeht. Im ersten Therapieschritt ist eine Massage der tiefen Nackenmuskulatur mit speziellen Geräten. Dabei werden Verspannungen und Blockaden durch umliegende Muskeln und Sehnen gelöst. Im zweiten Schritt werden durch Druck auf bestimmte Punkte der Schädelbasis Muskeln und Sehnen gedehnt. Der nun mobilisierte Atlas nimmt Schritt für Schritt seine normale Position ein.

Diese Therapie unterscheidet sich grundsätzlich von verschiedenen anderen Anwendungen sowie der Chiropraxis. Es werden keine Kopf- und Halsdrehungen und andere manipulativen Maßnahmen vorgenommen. Die Therapie zeigt sich als risikofrei, sofern eine gründliche Diagnose vom HWS Syndrom und allgemeine Gesundheitsprüfung für die Eignung des Patienten ausgeschlossen sind.

Die Atlasreflex-Therapie darf nur von staatlich geprüften Therapeuten mit Nachweis des entsprechenden Zertifikats ausgeführt werden. Eine Besserung der Symptome ist oft sehr schnell spürbar, besonders, wenn Nacken- und Kopfschmerzen bereits zur chronischen Erscheinung wurden.

Atlasreflex-Therapeuten in der Nähe finden

Wir bieten Ihnen online deutschlandweit eine Übersicht der staatlich geprüften Atlasreflex-Therapeuten an. Der Veröffentlichung des Netzes von Therapeuten gingen gründliche Prüfungen voraus. Nach dem Eintrag einiger Daten und Ihres Wohnorts für die Suche erhalten Sie den Blick auf die Liste von Atlastherapeuten nahe Ihrem Wohnort. Sie können dann mit einem gewählten Atlastherapeuten telefonisch oder online Kontakt aufnehmen und einen Termin den ersten Termin vereinbaren.

Der erste Termin gilt meist der Befragung nach den Beschwerden und der Gesundheitsprüfung, der zweite Termin der Behandlung und anschließend wird noch einmal der Behandlungserfolg kontrolliert. Die extrem risikoarme Therapie ist weder körperlich belastend noch schmerzhaft. Da die Atlasreflex-Therapie zu den jüngeren Methoden der Behandlung vom HWS Syndrom zählt, ist eine Kostenübernahme für diese Therapie durch die gesetzlichen Krankenkassen gewöhnlich nicht möglich. Mit 190 Euro halten sich die Kosten allerdings im Rahmen. Im Vergleich zu den Schäden, die eine längere Selbsttherapie mit käuflichen Schmerzmitteln, nach sich ziehen kann, fällt dieser Betrag kaum ins Gewicht, zumal die käuflichen Schmerzmittel auch nicht billig sind.

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